Perfektes Flugwetter?

Sonntag, den 25. April 2010, 19:31 Uhr von Rouven

Als Anfänger kann ein “zu perfektes” Flugwetter doch zu stark sein, wie wir heute feststellen durften. Dazu aber später mehr.

Los ging es um kurz nach 11 Uhr auf dem Fluggelände in Stauf. Nach einem kurzen Telefonat mit Fluglehrer Kai bekamen wir den Flugauftrag selbständig in Stauf fliegen zu gehen (L-Schein lässt grüßen). Ralph, ein Fluglehrer der mit Kai zusammen arbeitet, war auch am Platz und so hätten wir bei Problemen auch Rücksprache halten können. Das Wetter sollte laut Bericht recht gut werden, jedoch stand dann der Wind doch nicht ideal am Hang und kam ein bischen zu weit von links. Das war im Grunde das kleinere Problem, denn ein Seitenwindstart wurde schon des Öfteren durchgeführt. Die Thermik war das Problem für uns und so waren wir bis etwa um 3 Uhr erstmal auf dem Boden und schauten den erfahrenen Fliegern zu, wie sie die Thermik nutzten um schön zu steigen.

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Als es dann ruhiger wurde, versuchte ich meinen ersten Flug für diesen Tag mit dem neuen Gurtzeug Connect Reverse von Swing. Die Bedingung war dann aber doch noch recht “ruppig”. Das Gurtzeug fühlte sich jedoch gut an und die fünf weiteren Flüge über den Nachmittag bestätigten dieses Gefühl. Somit fällt die Wahl nun definitiv auf dieses Gurtzeug.

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Gegen Nachmittag machten wir dann noch bischen Groundhandling und packten dann unsere Schirme. Der Tag war durch die Bedingungen am Fluggelände nicht ganz wie erwartet, aber alles in allem haben wir wieder viel dazu gelernt und gingen mit schöner bräune im Gesicht nach Hause. ;)

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Groundhandling in Hockenheim

Sonntag, den 18. April 2010, 20:02 Uhr von Rouven

Da der heutige Sonntag gut werden sollte, was sich dann auch bewahrheitet hat, trafen wir uns schon früh in Hockenheim zum Groundhandling. Marco war schon gegen halb 11 auf dem Gelände und ich kam um halb 12 dazu. Aus der Ferne sah ich schon Marcos Schirm am Himmel stehen.
Am Gelände angekommen, waren auch einige Modellflieger mit ihren Modellen am Platz. Das Gelände ist jedoch ausreichend groß und so konnte jeder seinem Hobby nachgehen, ohne den anderen einzuschränken.

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Ich hatte heute mein neues Gurtzeug Swing Connect Reverse dabei, um es ausgiebig beim Groundhandling zu testen. Als Schirm diente der P27 von Paratech. Diese Kombination wird wohl demnächst mein Eigen sein.

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Marco hatte bis ich um halb 12 eingetroffen bin guten Wind, der dann jedoch anfing ständig hin und her zu drehen, was auf die Thermik schließen lässt. Er war dann zwischendurch auch so stark, dass Marco mal wieder ins Gras gebissen hatte. ;)
Auch die ersten Segelflieger waren nun unterwegs und kurbelten über uns im Thermikbart.
Auf einmal konnten wir am Waldrand auch eine Windhose entdecken, welche entlang der Waldkante ihr Unwesen trieb.

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Gegen Mittag kam noch Thorsten Lauer auf dem Gelände vorbei, da er von der Straße aus sah, dass Gleitschirme am Himmel standen. Er konnte es sich nicht nehmen lassen und ging nach Hause um seine Ausrüstung zu holen. Er zeigte uns dann, wie Groundhandling aussehen kann, wenn man es mal richtig meistert. ;)

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Um dreiviertel 4 packte ich dann mit Hilfe meiner Freundin den Schirm Zelle auf Zelle zusammen, da am Abend noch ein Konzert anstand. Marco und Thorsten waren auch nicht mehr lange auf dem Gelände, wie sie mir später berichteten.

Der Tag war super gelungen und machte viel Spass. Das Gelände in Hockenheim eignet sich bestens zum Groundhandling  und wir werden wohl ab und zu dort anzutreffen sein.

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Die restlichen Impressionen des Tages.

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It`s really magic

Freitag, den 9. April 2010, 20:28 Uhr von Marco

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Groundhandling in Hockenheim (der Versuch…)

Freitag, den 9. April 2010, 19:14 Uhr von Marco

Bin heute nach Hockenheim auf nen Acker gefahren, der zugleich Motorflug- Landeplatz ist. Ich dachte zuerst, es handelt sich um das Segelfluggelände des SFC Hockenheim. Aber durch ein Telefonat mit Thorsten Lauer war ich ein Stückchen schlauer. Welch ein Reim ;-)

Ihn hab ich dann auch hierher gelockt. Zum Glück, was sich im nachhinein dann als gute Entscheidung für mich herausstellte. Ich hatte nicht viel gemacht, als mich plötzlich eine Böe erwischte und mich fast schon in den angrenzenden Acker zog. Zum Glück kam gleich Thorsten und machte mein Gerät flugunfähig, sonst hätte es mich echt in den Spargelacker gezogen!

Was lernen wir daraus?! Auch wenn der Wind mit 14 km/h gemeldet ist, kann es durch Böen recht kräftig blasen. Hab mir eben mal das Segelflugwetter des Deutschen Wetterdienstes angeschaut und gesehen, daß gute bis sehr gute Thermikentwicklung vorausgesagt war. Werde da mal in Zukunft öfter mal einen Blick rein werfen. Man konnte heute richtig viele Segelflieger beobachten, welche die gute Thermik nutzten. Wohl ein Traumtag für jene. Es bildeten sich richtige Wolkenstraßen, was für die Streckenflieger von großer Bedeutung ist. Viel gemacht wurde nicht mehr, da die Wetterlage sehr unruhig war. Ich hatte nach dem Zwischenfall großen Respekt und hab mich dann doch entschieden es zu lassen. Hab mit Thorsten noch ein Paar offene Fragen besprochen, die mich interessiert haben. Er als B-Schein Pilot hat schon eine gewisse Ahnung von dem ganzen.

Hoffentlich wird das Wetter bald besser und nicht so böig wie es heute der Fall war.

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11 Stunden in Stauf

Dienstag, den 6. April 2010, 22:13 Uhr von Rouven

Heute ging es schon um 9 Uhr nach Stauf, denn die Wetterprognosen deuteten auf einen schönen und langen Flugtag hin. Ich war diesmal ohne Marco in Stauf, da er arbeiten musste.

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Für den heutigen Tag stand das Testen zweier Schirme auf dem Programm.

  • Paratech P27
  • Swing Arcus 4

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Kurz nach 9 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz in Stauf und suchten uns erstmal unser Gurtzeug raus. Dies gab aber ein bischen Probleme, da heute ein neuer Einsteigerkurs den ersten Tag hatte und so das Material sehr begrenzt war. Da ich zuvor schon mit Kai gesprochen hatte, dass ich die zwei Schirme testen will, hatte ich dann aber meine eigene Ausrüstung und musste mich nicht mit jemand abwechseln.

Zwei Flüge vom unteren Plateau zum Einstimmen auf den P27 und weitere vier Flüge vom oberen Plateau ergab dann das Programm des Vormittags. Wir mussten dann gegen 12 Uhr erstmal eine kleine Pause einlegen, da der Wind stärker wurde und für uns an Fliegen nicht zu denken war. Kai ging dann mit seiner Freundin und den Kids eine Runde Rad fahren und wir sollten gegen 16 Uhr nochmal alle zusammen kommen, um zu schauen ob der Wind bis dahin schon abgeflaut ist.

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Wir nutzten die Zeit um ein wenig zu essen und dann auf der unteren Wiese Groundhandling zu betreiben. Da aber teilweise der Wind doch sehr böig war, zog es uns dann doch ab und zu über die Wiese. Die Sonne bruzelte auch gut auf uns, aber dazu später mehr… ;)

Gegen 16 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg alles zu packen und erneut den Berg zu erklimmen. Der Wind war leider immer noch zu stark und so ging es erst kurz nach 17 Uhr für uns weiter.

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Kai packte davor noch schnell seinen Schirm aus, flog vom oberen Plateau ein paarmal hin und her bis er dann Anschluss an die höheren Luftschichten bekam. Kurze Zeit später war er mit seinem Schirm ganz klein und er sagte uns nach der Landung das er so auf knapp 500 Metern war, “Da hätte man nun wegfliegen können…”. Der Flug war super anzuschauen und gab mir noch mehr Motivation für das Fliegen.

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Als es dann endlich wieder für uns weiter ging, kam der Arcus 4 an die Reihe. Nach vier Flügen vom oberen Plateau, war dann auch schon 20 Uhr und der Flugtag endete. Einen Unterschied zwischen P27 und Arcus 4 konnte ich als Anfänger nicht feststellen, mal sehen für welchen Schirm ich mich entscheiden werde. Marco hat ja seinen Schirm schon ergattert und ist von der Qual der Wahl befreit.

Resultat des Tages: 10 schöne Flüge vom oberen Plateau, viel Groundhandling Übung und …Sonnenbrand ;)

Danke an Madeleine für die Bilder.

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