Montag, den 26. September 2011, 19:06 Uhr von Rouven
Heute ging es mal wieder an den Ölberg. Ich verabredete mich mit Marco auf halb drei am Landeplatz. Freut mich, dass du auch mal wieder dabei bist! Wobei du ja nicht wirklich viel in den letzten Tagen verpasst hast. Interessanterweise kam auch Martin von der Flugschule Planet Para mit einem Tester des Advance Impress 3 vorbei. Große Augen … gleich mal probesitzen!
Beim zweiten Flug wurde es auch gleich mal in der Luft getestet. Das Impress 3 ist sehr bequem, man muss sich jedoch an die Gewichtssteuerung gewöhnen, da ich momentan ein höher aufgehängtes Wendegurtzeug fliege. Ich denke aber, dass man sich schnell an das sehr gelungene Gurtzeug gewöhnt! Danke Martin! Das wird gleich mal auf die Liste geschrieben.
Freitag, den 23. September 2011, 20:30 Uhr von Rouven
Der Donnerstag war schon fasst geschrieben. Nach ein paar Abgleitern dachte keiner mehr an so ein Ende des Tages…
…Doch als der Schalter auf ON ging und der Wind gegen 17 Uhr einsetzte, waren auf einmal unzählige Schirmchen am Himmel. Wir bekamen alle einen ca. einstündigen Flug. Schön wars und so kann der Herbst weiter gehen.
Hier noch ein schönes Video von Georg. Danke Dir!
Heute am Freitag war der Tag nicht wirklich ergiebig, auch wenn es besser aussah. Der Nordwind ist eben nicht wirklich unser Freund in Schriesheim. Ein paar Abgleiter und verlängerte Abgleiter waren dennoch drin.
Die nächsten Tage werden nun mit dem Ostwind Schriesheim untauglich. Mal schauen ob Erlau oder Oppenau was wird.
Donnerstag, den 22. September 2011, 0:06 Uhr von Rouven
Heute wieder schön früh zu Fuß den Berg erklommen. Ich glaube ich hab nun den kürzesten Weg auf den Berg ausgemacht. Diesmal war jedoch keiner der üblichen Verdächtigen oben anzutreffen … Dabei waren doch eigentlich top Bedingungen zum Starten. Als ich dann den Schirm ausgelegt hatte, kam der erste jedoch dann doch oben an und später sollten es noch mehr werden.
Ich wartete eine Ablösung ab und startete dann direkt in sie hinein. So ging es dann auch gut und stetig auf eine gute Ausgangshöhe. Auf dem Flug nach Dossenheim gegen den Wind baute ich dann aber wieder die gute Startüberhöhung ab und kämpfte dann wieder am Hang. Da wir aber in der Höhe Südwind hatten, flog ich ins flache raus und bekam über Duscholux den Bart, der mich von 440m wieder auf 722m brachte. Es kam einem vor, als wäre auf ca 650-700m eine Inversion gewesen. Viel mehr Höhe wollte einfach nicht gehen. Mit dieser Höhe flog ich dann kurzentschlossen einfach mit dem Wind über Schriesheim hinweg, bekam leider keinen richtigen Bart mehr und stand dann kurz vor Leutershausen wieder auf dem Boden.
Zu Fuß ging es dann wieder zurück zum Landeplatz nach Schriesheim. Aus der Ferne sah ich noch Johannes in der Luft. Er konnte sich auch gut halten und bestätigte die Inversion auch. Interessant wie weit die Vorhersage auseinander driften kann. Da der Bus noch einmal nach oben fuhr, bin ich dann für einen letzten Abgleiter mit hoch gefahren und bekam einen schönen, etwas verlängerten Abgleiter. Der Duscholux Bart stand noch immer da, leider zog er nicht mehr ganz so hoch und es ging zum Landen.
Ein schöner Tag ging zu Ende und morgen wird es hoffentlich fortgesetzt. Da es aber morgen recht abgeschirmt sein wird, ist wohl nicht mit viel Thermik zu rechnen. Hoffen wir auf Soaringbedingungen. Wir sehen uns am Berg.
Dienstag, den 20. September 2011, 21:47 Uhr von Rouven
Nach einer tollen Geocaching Tour am Morgen sollte es mal wieder nach Schriesheim gehen. Am Parkplatz angekommen lag noch Westwind an den Windsäcken an, wenn auch nicht gerade viel. Die Wolken zogen aber schon mehr aus Süd. Mit dieser Information ging es zu Fuß nach oben auf den Berg, mit dem Wissen, dass es eventuell wieder zu Fuß hinab gehen würde. Zudem dachte ich, dass ich der einzige bin, der die Höhenluft schnuppern will. Was sehe ich am Startplatz? … der einzige war ich nicht, denn die üblichen Verdächtigen waren natürlich auch schon da. Oben war nahezu Nullwind, doch als der Wind dann wieder einsetzte, nutzten wir diese Chance für den Start und glitten hinab.
Falls es morgen nicht zuviel Süd gibt, sehen wir uns wieder am Berg!