Wochenanfang in Andelsbuch (Mo/Di)

Spontan ging´s am Montag morgen nach Andelsbuch. Austrocontrol hat den Vorarlberg als gute Alternative gezeigt, für verlässliches Flugwetter.
Ich wollte einfach nochmal richtig schön und lange in der Thermik fliegen, um meine Zentriertechnik weiter zu verbessern. Das ist mir auch ganz gut gelungen. Am Montag war´s sehr schwachwindig und so war´s eine Freude in der Thermik zu kurbeln. Am Dienstag war bisschen mehr Wind angesagt, aber alles noch im grünem Bereich. Und so konnte ich an beiden Tagen wieder was dazulernen (Thermikversatz, ausgraben am Hang…).

Und wer viel geflogen ist, hat sich´s Essen verdient. 😉


Hier meine zwei Flüge:

Fazit: Zwei schöne Tage und einige nette Piloten kennengelernt.

10 Tage in und um Annecy

Am 6. Juni starteten Ralph und ich die Reise nach Annecy, genauer gesagt zum Campingplatz La Nubliere. Wetterprognosen waren bis ein Tag vor Abreise eher schlecht und ich dachte schon: „Gibt das ein 2. verregnetes Wiedersehen in Annecy? Ralph meinte, daß sich das Wetter da unten schnell ändern kann. Und so kam es dann auch. Es wendete sich alles zum Guten 🙂

Die ersten paar Tage wollten wir uns mal ein paar Startplätze um Annecy (Savoyer Alpen) anschauen. Darunter fiel dann:

Die letzten fünf Tage versuchte ich Streckenflüge vom Forclaz, bzw. wenigstens die kleine Seerunde. Ich hatte am entscheidenden Wendepunkt öfter mal die Höhe die man braucht, um die Querung des See´s und den Anschluss an der „Rolltreppe“ zu bekommen. Der Talwind war an mehreren Tagen sehr stark und man musste mit entsprechendem Vorhaltewinkel rüber fliegen, was auch Höhenverlust geheißen hätte. Letztendlich hatte ich mich das nicht getraut. Irgendwann klappts mal…
Wer noch defizite beim Groundhandling hat, der kann nach seiner Landung in Doussard, (offizieller grosser Landeplatz vom Forclaz) noch schön im Seewind spielen. Der Wind bläst da oft sehr laminar mit ca. 15-25 km/h.

Alles in allem hatten wir Glück mit dem Wetter. Es gab nur einen Tag an dem garnix ging, ansonsten immer fliegbar. Wenns nicht thermisch ging, konnte man soaren. Wenn man mal garkeine Lust aufs Fliegen hat, kann man sich am Startplatz (Col de la Forclaz) verweilen. Es gibt mit 100 % iger Sicherheit immer was Interessantes zu sehen. 😉
Angemerkt sei noch, daß einiges in den Startplatz investiert wurde. Ich kannte den Startplatz als ich im April 2010 schon mal da war. Der Startplatz an sich wurde ein wenig verkleinert und es wurde seitlich hinten eine Zuschauertribüne gebaut. Ein Holzhäuschen welches als Klo fungiert wurde auch aufgestellt. Das Zeug fällt einfach nach unten auf einen Haufen. 😉

Beitrag 100! Cheers 😉

Wochenende in Andelsbuch

Am Freitag gings mit Madeleine und Daniel nach Oberstaufen. Da war unsere Bleibe fürs komplette Wochenende. Von da aus sind wir dann jeweils nach Andelsbuch gefahren.

Samstags morgens auf den Parkplatz in Andelsbuch gefahren, schon sieht man jemand Bekanntes. Ralph kommt zu uns ans Auto. Er war mit Klaus Döscher als Flugassi dabei. Welch ein Zufall. Erst letztes Jahr in Tannheim, jetzt Andelsbuch.

An diesem Tag haben wir drei schöne Flüge gemacht. Der letzte war für uns alle der Beste, was aber auch unerwartet war. Aus Richtung Süden waren richtig dunkle Wolken am Himmel und im Tal hat es angefangen richtig zu blasen. Daniel meinte schon: „Was für ein Schwachfug…“ Oben angekommen, gestartet und los gings. Man konnte die ganze Kante abfliegen und teilweise richtig gut aufdrehen. Wir waren so die letzten die zu diesem Zeitpunkt am Himmel waren. Alle anderen sind Landen gegangen, weil aus SW-licher Richtung was ganz dunkles Böses auf uns zu kam. Ich hab Steilspirale geübt und die anderen zwei sind weggeflogen. Leider sind sie nach ca. 8 km wieder am Boden gestanden. Ich bin gelandet und hab sie über Funk gefragt wo ich sie abholen sollte. Wieder ein Stück Strecke gemacht. 🙂 Gute Entscheidung der beiden wegzufliegen! Ich hatte Bammel wegen der schwarzen Wolke, die sich ständig näherte. So war wenigstens auch der Rückholer gleich am Auto…

In der Wohnung in Oberstaufen angekommen, gings Abends zur Gemse zum Abendessen. So ging dann auch ein schöner Flugtag zuende.

Am Sonntag gings dann wieder nach Andelsbuch. Wir dachten eigentlich, daß wir länger Fliegen konnten. Nach einem verlängertem Abgleiter und dem Zusammenpacken gings dann auch schon los. Die Front, oder Vorboten der Front, liesen einen Landregen entstehen. So verzogen wir uns in die Hütte am Landeplatz um mit Ralph noch etwas zu plaudern. Nach ner knappen Stunde und mit kleiner Stärkung haben wir dann den Heimweg angetreten, leider mit etwas Stau. Aber man kann ja nicht alles haben.

Fazit: Super gelungenes Wochenende. Gerne wieder! (Danke für die Unterkunft und Gastfreundschaft Alfred!) Obwohl die Wetterprognosen eher verhalten waren, wars doch ein voller Erfolg. Wir haben uns vorgenommen, je nach Wetter, einmal im Monat da runter zu fahren.

Thermik- und Streckenseminar

 

Fazit der Woche

In den letzten Tagen haben wir einige Fluggebiete kennen gelernt, in denen wir unsere Erfahrung und unser Wissen erweiterten. Wir haben einige Fluggebiete in den Süd- und Nordalpen besucht und beflogen. Es wird sicherlich noch das ein oder andere schöne Fluggebiet in diesem Jahr dazu kommen. Die ersten zwei Tage in Steinfeld waren grandios und hätten wir die restlichen Tage dieses Wetter behalten, wären sicher noch viele Kilometer dazu gekommen.

 

Die nachfolgenden Gebiete haben wir in den Süd- und Nordalpen kennen gelernt.

Südalpen:

  • Steinfeld
  • Greifenburg
  • Obertilliach
  • Sillian
  • Göriach
  • Obervellach

Nordalpen:

  • Hochries

Der Streckenflug ist eingeleutet und wir sind fasziniert und infiziert zugleich, wie man sich vom Berg lösen und Stück für Stück von Thermik zu Thermik fliegen kann. Wir freuen uns auf unser erstes spannendes und hoffentlich erfolgreiches XC Jahr.


30.04 – Welcome Home

Heute wollten wir in der Früh um 6 Uhr aufstehen, damit wir pünktlich um 8 Uhr aus dem Haus kommen, da wir noch an der Nordalpenseite unser Glück mit dem Wetter versuchen wollten. Plan gescheitert, da wir verschlafen hatten und erst um 8 aus dem Bett gekommen sind. Wir wollten dennoch eine kleine Runde fliegen gehen und so sind wir nach dem Wettercheck auf das Fluggebiet Hochries gekommen, da hier bei allen Windrichtungen geflogen werden kann.

Am Tauerntunnel verzögerte sich unsere Fahrt erstmal um eine dreiviertel Stunde, da ein LKW liegen geblieben war. Das Wetter zeigte sich an der Nordalpenseite von seiner besten Seite, jedoch war der Wind wie vorausgesagt dann doch deutlich zu stark für uns.

Am Hochries angekommen sahen wir durch den starken Wind keinerlei Flugbetrieb. Wären wir jedoch früher los gekommen, wäre noch ein kleines Flügchen drin gewesen. Ein Schirm traute sich noch zu starten und flog mit sehr wenig Fahrt Richtung Landeplatz. Beim Landeplatz stand er regelrecht auf der Stelle und wir sahen, dass es ein Tandemflug war.

Nach einem kleinen Besuch in der Flugschule Hochries, gönnten wir uns dann noch ein Eis und dann machten wir uns auf den Heimweg. Am Himmel über dem Landeplatz sahen wir noch eine kleine Lenticularis Wolke am Himmel stehen, kurz bevor wir los fuhren.

Nun geht die Thermiksuche wieder bei uns im Flachland weiter. Bis die Tage, man sieht sich!


29.04 – Tschüss Steinfeld

Da das Wetter hier immer schlechter wird haben wir heute beschlossen, dass wir uns morgen in er Früh auf den Weg in die Heimat machen. Falls das Wetter auf der Alpennordseite bzw. bei uns im Mittelgebirge etwas her gibt, legen wir noch eine kleine Rast ein und schauen uns das Gelände an. Eine schöne Woche geht zu Ende, in der wir jeden Tag fliegen konnten. Leider war es nur in den ersten zwei Tagen möglich auf Strecke zu gehen, da der Rest der Woche von Schauern geprägt war und nur relativ kleine Zeitfenster bot.

Steinfeld ist einfach schön und wir fühlen uns hier richtig wohl. Danke an Kai und die tolle Gruppe in dieser Woche. Grüße an alle, wir kommen wieder!


28.04 – Das Zeitfenster

Wie schon die letzten Tage stand auch heute wieder Schauer, Schauer und erneut Schauer auf dem Programm. Als erstes fuhren wir deshalb um ein paar neue Gebiete kennen zu lernen, um die Kreuzeckgruppe, zum Startplatz nach Göriach. Schon auf dem Weg nach Göriach, mit dem Blick in den Himmel, war uns klar, dass es heute maximal zu einem kleinen verlängerten Abgleiter reicht.

In Göriach war der Bauernhof los. Esel auf freier Wildbahn, Ziegen mit Interesse an unserer Kamera und auch der Hund des Hofs sorgten hier für Action. Der Blick auf den Startplatz ließ wie schon erahnt auf ein kleines Zeitfenster schließen und als wir oben waren, war es dann auch so…

Wer zuerst ausgelegt hatte bekam noch „Erdsicht“ und konnte einen kleinen Abgleiter Richtung Tal fliegen. Die anderen, inklusive mir, bekamen leider nur einen nassen Schirm und durfte nach längerer Wartezeit wieder einpacken.

Nach den Abgleitern in Göriach stand Obervillach (Himmelbauer) an und als wir oben angekommen sind, stärkten wir uns zuerst mit Köstlichkeiten der Region. Da es bei Wetterumschwung oft sehr schnell gehen muss, kamen einige nicht richtig zum Essen und dann hangen wir auch schon in der Luft.

Wie schon den ganzen Tag, war auch dieser Flug durch ein sehr enges Zeitfenster geprägt, denn schon beim Start sah man den nächsten Regenschauer von Westen auf uns zukommen.

Als wir in der Luft waren, trug es zu Beginn noch recht gut, doch man merkte den Kaltlufteinfluss des heranziehenden Schauers recht schnell und so war der Flug nach knapp 20 Minuten auch schon zu Ende. Wir versammelten uns an der Bushaltestelle um dem Regen zu entkommen und dann ging der Weg zurück nach Steinfeld.

Wir dachten eigentlich, dass wir für den heutigen Tag alle Zeitfenster ausgeschöpft hatten, wurden dann jedoch mit ein paar Sonnenstrahlen in Steinfeld empfangen und bekamen dann noch alle einen angenehmen Abgleiter. Bei mir stand ein weiteres Mal die Steilspirale auf dem Programm und somit stand ich dann schneller als alle anderen wieder auf dem Boden. Dennoch war es ein schöner Flug und kurz darauf zog auch schon bei uns in Steinfeld der nächste Schauer über uns hinweg und beendete den Tag.

Als Abendprogramm waren wir alle in der Pension Bergfriede zum Grillen verabredet und ließen den Tag schön gemütlich ausklingen. Danke an Kai für die Verköstigung und den tollen Abend!

Fazit des Tages: Schauer, Fliegen, Schauer, Fliegen … Der April lässt uns nicht in die Luft. Zum Glück hatten wie einen grandiosen ersten Flugtag in Steinfeld.


27.04 – Wachsweich ja oder nein?

Beim Frühstücksei von heute Morgen gerne ja, aber in der Luft? In der Früh schauten wir erstmal nach dem Briefing mit Kai zusammen einen kleinen Flugfilm. Danach ging es dann zum Startplatz, wurden dann jedoch über den ganzen Tag von Schauern geplagt. Es gab aber immer wieder mal eine Lücke in der wir für ca 30 Minuten fliegen konnten. Somit standen für den heutigen Tag nur Abgleiter auf dem Programmpunkt 1, welche uns wieder in die A-Praxis zurück erinnerten. Ein ständiges Auf und Ab um möglichst viele Flüge zu ergattern. 😉 Am Ende des Tages hatte ich wenigstens meine erste Steilspirale auf dem Kerbholz – macht Laune!

Auf dem Programmpunkt 2 stand nur noch Pizzaessen in Steinfeld an. Eine Pizza Diavolo ist immer wieder empfehlenswert. 😉

Fazit des Tages: Wachsweich gerne ja, aber nicht in der Luft ...


26.04 – Neue Gebiete kennen lernen

Da heute laut Wetterprognose keine schönen Bedingungen anstehen sollten, sind wir losgezogen um ein paar Gebiete in der Umgebung kennen zu lernen. Zuerst ging es nach Obertilliach an den Startplatz Golzentipp und das Wetter sah zu Beginn noch recht gut aus.

In Obertilliach hat man den Vorteil, dass es mit einer kleinen Sesselbahn nach oben geht. Ungewohnt im Sommer Sesselbahn zu fahren. 😉

Geplant war ein bis zwei Flüge zu machen, um dann rechtzeitig nach Sillian aufbrechen zu können. Am Landeplatz war der Wind schön stark, so dass es noch zum Groundeln einlud. Dann ging es auch schon los nach Sillian.

In Sillian angekommen, hatten wir noch einen kleinen Schauer und so sind wir noch in einem Cafe untergekommen, um etwas abzuwarten. Seit heute wissen wir nun, dass Kiwis mit Schale gegessen werden, gell Marco? 😉

Der Startplatz in Sillian ist schön und überschaubar. Jens war der erste, der heute von unserer Gruppe gestartet ist. Da der Flug mehr als heftig war, haben wir unsere Ausrüstung gepackt und haben uns wieder auf den Heimweg gemacht.

Zuhause in Steinfeld angekommen, ging noch ein kleiner Abgleiter für den ein oder anderen. Im Anschluss saßen wir noch ein wenig in der Pension Bergfriede zusammen und fachsimpelten über den Tag.

Fazit des Tages: Kiwis werden mit Schale gegessen und die Schauer und Gewitter können uns langsam gestohlen bleiben!


25.04 – Ausflug nach Greifenburg

Im heutigen Briefing entschlossen wir uns, nach der gestrigen Landeplatzeinweisung, nach Greifenburg zu fahren um auf der Emberger Alm zu starten. Da der Startplatz ca. 500 Meter höher ist als bei uns in Steinfeld am Rottenstein, ist hier der Thermikeinstieg einfacher. Einen Fehler darf man aber nicht machen und dieser Fehler lautet: Den Bart verlassen, da man denkt es könnte wo anders besser gehen. So war der Flug schneller vorbei als gedacht.

Nach dem Flug in Greifenburg entschlossen wir uns, nach Steinfeld zurück zu fahren, da das Wetter langsam unschön wurde.

In Steinfeld angekommen, ging es mit dem Bus nochmal zum Startplatz Rottenstein und es ergab nochmal ein schönes kleines, aber auch ruppiges Flügchen.

Das Wetter verschlechterte sich zunehmend und der Wind frischte immer mehr auf. Auch die Vögel standen wie ein Lufthaken am Himmel und so entschloss ich mich heute nicht mehr Fliegen zu gehen.

Da ich heute noch etwas Bewegung wollte, ging ich noch eine kleine Runde Laufen. Zuerst ging es an die Drau, dann besuchte ich unseren Landeplatz und redete kurz mit Anne und Alex, die gerade gelandet sind. Nächster Halt war die Quelle in Steinfeld, um ein wenig Wasser zu tanken. Auf dem Heimweg über die Landstraße sah ich noch Marcos Abgleiter. Am Ende des Laufs standen 10km auf dem Zähler. Schöne Runde und tolle Abwechslung zum Fliegen. Kurz nachdem ich Zuhause angekommen bin, fing es auch schon an zu Regnen und der Tag neigte sich dem Ende.

Fazit des Tages: Bleib im Bart und kämpfe, auch wenn du denkst es könnte wo anders besser gehen. Sonst könnte das Vario möööööööp von sich geben. 😉


24.04 – Rainy Day

Treffpunkt 9 Uhr Bergfriede. Taskbesprechung und Wettercheck der nicht wirklich toll aussah … ein Versuch ist es Wert. Am Startplatz angekommen labilisierte sich die Luft schon ein wenig und die Wolken stiegen in der Ferne mit vertikaler Ausdehnung nach oben. Wir flogen heute ein paar Übungen. Unter anderem, Wing-Overn mit angelegten Ohren.

Nach zwei Flügen zeigten sich die ersten Schauer und kurz darauf trafen sie auch uns am Startplatz. Da der Bus bei uns am Startplatz stand, konnten wir vor dem Regen flüchten und fuhren gemeinsam wieder nach unten zum Bergfriede.

Kai wollte heute die Formalitäten unter Dach und Fach bringen und da noch ein paar Kopien nötig waren, sind wir gemeinsam nach Greifenburg gefahren, da hier der nächste Kopierer steht und haben im gleichen Zug noch eine Landeplatzeinweisung bekommen. Im Anschluss darauf haben wir noch spontan entschlossen, uns ein wenig sportlich mit Groundhandling zu betätigen. Feierabend … Pizza in den Ofen … Mahlzeit. 😉

Fazit des Tages: Zettelwirtschaft ist der ideale Ausgleich zum Fliegen. 😉


23.04 – Task 1

Heute war um 9 Uhr Treffpunkt in der Pension Bergfriede, um die Ziele des Tages zu planen. Nach dem Wettercheck, der nicht sonderlich sauber aussah, haben wir uns ein Ziel gesetzt, welches bei den heutigen Bedingungen wohl viel zu hoch gegriffen war und so war es dann auch. Nur einer hatte den Task absolviert und das war Kai persönlich. 😉

Die Bedingungen waren wirklich sehr sportlich! Mir hat es nach einer Stunde gereicht und bin zum Landeplatz geflogen. Es ist zudem immer wieder erstaunlich wie die Aussagen und Eindrücke nach einem Flugtag auseinander driften. Ich fand es heute zum Beispiel viel zu ruppig und entschloss mich Landen zu gehen, da ich mich nicht wohl fühlte, Daniel flog die Strecke die Marco gestern vorgelegt hatte und andere sagten zum Teil hop oder top. Immer wieder erstaunlich und lehrreich. 😉

Nach meiner Landung zog sich der Himmel immer mehr zu und die Böen am Landeplatz nahmen kontinuierlich zu. Keine schönen Bedingungen und nach meiner Meinung kein Tag für uns „Anfänger“ für so einen Task.

Madeleine machte eine Außenlandung in Dellach und kam mit der Bahn wieder zurück nach Steinfeld.

Als wir auf dem Rückweg zu unserer Pension waren, funkten wir noch kurz Daniel an, um zu wissen wo er sich befindet. Daniel meldete sich auch promt und gab uns seine Position „Stagor“ durch. Da er gerade am Landen war, drehten wir um und holten ihn auf der Wiese ab. Er erzählte uns, dass er die Strecke von Marco abgeflogen hatte, glückwunsch!

Fazit des Tages: Fühlst du dich nicht wohl, dann geh Landen und freu dich auf den nächsten Flug.


22.04 – Un nuff!

Unter diesem Titel sollte der heutige Tag um 5 Uhr in der Früh in Richtung Greifenburg, besser gesagt Steinfeld starten. Da der Verkehr ohne jeglichen Stau war, sind wir in sechs Stunden locker durchgekommen und standen somit um 11 Uhr an der Pension Bergfriede, um Kai zu treffen. Nach einem kleinen Briefing von Ihm, sind wir dann erstmal zu unserer Unterkunft in Radlach gefahren um unser Gepäck abzuladen.

Da ging es auch schon zum Landeplatz und mit dem ersten Bus nach oben. Oben angekommen, waren die A-Schein Schüler schon startklar und wir machten uns am Rand fertig. Marco startete vor mir und erwischte nach einem kurzem Kampf den Bart und stieg sauber auf. Bei mir sollte es beim ersten Flug noch nicht sein und so stand ich nach einem Kampf von 45 Minuten wieder auf dem Boden.

Unten die Ausrüstung gepackt und wieder hoch, … kann doch nicht so schwer sein … !? Kai machte sich oben auch schon bereit, da die A-Schein Schüler um die Mittagszeit nicht fliegen. Er bot uns an, dass er mit uns auf Strecke geht, um Tipps zu geben und auch die Flugroute ein wenig zu zeigen. Hierbei kam ein wunderschönes Flügchen raus. Danke Kai für den tollen Einsatz! Unser 10 km Prüfungsflug ist somit im Kasten.

Unsere zwei schicken Flügchen gibt es hier zum anschauen:

Fazit des Tages: Genialer Flugtag! Leg dich nicht mit Schneisen an, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. 😉

Tagesausflug an die Niedere/Österreich (Bezau)

Heute sollte es ein Tagesausflug werden und so trafen wir uns schon sehr früh, um dann auch rechtzeitig am Berg zu sein. Geplant war eigentlich Treh im Elsass, dieser Plan wurde dann aber spontan zu Andelsbuch umgewandelt, da wir hier noch näher am Gebirge sind. In Andelsbuch angekommen sahen wir das die Bahn nicht fährt – ok, einmal um den Berg und ab nach Bezau.

Bezau liegt am gleichen Berg auf der gegenüberliegenden Bergflanke mit Südausrichtung. Die Höhendifferenz von Start zu Landeplatz hat beachtliche 1000 m.

Der erste Flug war ein gemütlicher Abgleiter, um das Fluggebiet kennen zu lernen. Danach ging es nochmal nach oben, doch dann wurden wir oben mit Nordwind empfangen. Es gab nur noch ein paar kurze Windfenster, in denen der Südwind der Thermik noch durch gekommen ist. Christian bekam gerade noch das Windfenster und legte dann einen schönen dreistündigen Flug hin.

Wir schauten noch ein paar Piloten zu, die dann den Nordwind nutzten, um Richtung Andelsbuch zu fliegen. Im Nachhinein hätten wir auch noch einen Flug nach Norden starten können. Für uns ging dann aber der Weg Richtung Bergbahn, für die Talabfahrt.

Hier das Video des schönen sonnigen Tages in Bezau. Wir kommen definitiv wieder!