19°C verspricht einen schönen Flugtag

Es ging nochmal nach Stauf und bei diesen warmen Temperaturen macht das Fliegen gleich doppelt soviel Spaß. Rouven hat noch die ausstehenden Aufgaben der Grundstufe vervollständigt und ich habe einige Starts vom oberen Plateau gemacht. Rouven konnte es logischerweise auch nicht lassen und plötzlich sind Rouven und auch Alex, unser Flugschülerkollege, auch den Berg hoch gekommen, um auch vom oberen Plateau ein paar Starts zu absolvieren.

Hier einige Impressionen des Tages.

Rouvens Flug vom oberen Plateau.

Kai packte gegen späterer Stunde noch seinen Drachen aus und machte damit ein paar Flüge.

Marcos Flug gegen Ende des Tages.

Es war wieder einmal ein schöner Tag in Stauf. Die Schulung geht in die Endphase und bald werden wir wohl unseren A-Schein in der Tasche haben 😉

Aufgaben der Grundstufe sind alle gemacht

Am Montag und Dienstag bin ich ausnahmsweise alleine nach Stauf gefahren, da Rouven in der FH war. Montags lief es durchwachsen. Da der Wind ständig drehte, konnten wir gut den Seitenwindstart probieren. Was leichter gesagt als getan war. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Dienstags fuhr ich recht zufrieden nach Hause. Es war ein herrlicher Tag mit ca. 18 Grad und der Wind stimmte auch bis kurz vor Schluß. Meine Übungen waren vor allem Geschwindigkeit bestes Gleiten und Geschwindigkeit geringstes Sinken, Rückwärtsaufziehen (macht sehr viel Spaß), Kurvenflug mit Gewicht und 2. Kontrollblick. Somit habe ich im Prinzip die Übungen der Grundstufe abgearbeitet.

Was habe ich heute gelernt, Groundhandling ist das A und O beim Fliegen. Es macht echt viel Spaß wenn man versucht, den Schirm unter Kontrolle zu bringen. Was auch nicht immer leicht ist, aber Übung macht den Meister.

Zweiter Schulungstag in Stauf …

… oder der Tag der Ereignisse.

Nachdem wir am Samstagabend den Wettervortrag besucht hatten, ging es dann mal wieder unerwartet für uns beide (Rouven und mich) los. Kai hat uns kurzerhand, spontan für den heutigen Sonntag mit eingeplant. Diesmal ging es relativ spät los, aber Kais Wettervoraussagen bestätigten sich. Wir hatten schönes Wetter, nur der Wind sollte uns im Laufe des Tages einen kleinen Strich durch die Rechnung machen. Näheres weiter unten 😉

Kai kam mit seinem Wohnmobil samt Anhänger vorbei, um uns das Ausrüstungsmaterial bereit zu stellen. Nach kurzer Verteilung der Ausrüstung an jeden Schüler ging es dann auch schon los. Wir waren auf demselben Gelände wie am ersten Tag. Alle machten sich fertig für ihre Starts. Diesmal ging es schon recht zügig los, da sich nun schon jeder selbstständig auf den Start vorbereiten kann. Ich weiß nicht wie oft wir runter gehüpft, teilweise schon recht gut abgehoben sind und wieder hochliefen… Gefühlte 20 mal. Spätestens hier zeigt sich, ob man für das Hobby geeignet ist oder nicht 🙂

Aber gleich nach meinem ersten Start passierte es, ich rannte und rannte… und dachte schon ich konnte mich jetzt reinsetzen und fliegen, da die anderen bei ihrem Start guten Wind erwischt hatten und teilweise schon recht gute Flüge vollbracht hatten. Dem war dann nicht so, der Schirm überholte mich, zog mich vorwärts auf den Boden und ich musste mich der Physik geschlagen geben. Man kann nur erahnen wie ich ausgesehen habe, der Acker war teilweise noch feucht und es muss einen Bauern geben der seinen Schafen dort Freilauf gibt. Das die Schafe auch mal eine Notdurft hinterlassen, bleibt da nicht aus… Meine Hosen und meine Jacke waren voller Dreck! Ich hoffe natürlich, dass es bloß Erde war, die an mir klebte. Ich bin mit dieser Aktion vorsichtiger geworden und fragte Kai, wieso das passiert ist. Er erklärte mir meinen Fehler. Und so profitierten beide davon. Also beim Start immer schön Vorlage halten, egal ob man schon abgehoben ist oder nicht und vor allem Laufbereit bleiben!!!

Rouven hatte auch ein mehr oder weniger dramatisches Erlebnis. Ich laufe gerade wieder hoch an den Startpunkt, mache kurz eine Pause auf dem halben Weg und schau Rouven zu, wie er an der Reihe ist. Vom Start weg war noch alles gut, dann ein Hauch Seitenwind und Rouvens Schirm neigte sich auf die Seite. Zu spät um in diesem Stadium eine Korrektur zu machen. Der Schirm kommt quer zur Seite und Rouven ziehts in diese Richtung, stolpert dabei noch und fliegt seitlich auf seine Rippen, die ihm im Laufe der Tage doch wehement weh tun und dann doch mal zum Arzt geht und untersuchen lässt, ob nichts angebrochen ist. Nach ein paar Tagen aber Entwarnung, sie ist nur geprellt. Und ich dachte schon, jetzt ist vorerst mal aus mit ihm und ich muss den Kurs vorerst alleine weiter machen.

Alles in allem war das unser lehrreichster Tag bis jetzt. Wir waren froh, als wir dann spät am Abend bei leichter Dämmerung unser bereitgestelltes Equipment zusammenräumen durften und Richtung Wohnmobil gelaufen sind.
Sowohl bei Rouven als auch bei mir gab es schon recht gute Ansätze und es war schon der ein oder andere gute Flug mit dabei. Dieser Tag bestätigte uns beiden, dass dies das richtige Hobby für uns ist. Wir diskutierten noch lange auf der Heimfahrt wie toll der Tag doch heute war, trotz der ein oder anderen Blessur 😉

Unsere Lerninhalte an diesem Tag waren:

  • 45 Grad Kurve
  • Flacher Startplatz
  • Verhalten beim Landen

Des Weiteren haben wir nun auch die Geländereife für Billings und Lindenfels erhalten. Auf diesen Plätzen dürfen wir nun ab sofort auch von oben starten.

Hier die Bilder des heutigen Tages.

Schnuppertag in Stauf

Heute war es soweit. Marco, Christian (Ein Studienfreund, den ich am Vortag noch angesteckt habe sich das auch mal anzuschauen) und ich, trafen uns früh am Morgen in Weinheim um die Ausrüstung in der Flugschule abzuholen. Danach ging es an den Übungshang nach Stauf, bei dem wir unsere erste Erfahrung mit den Gleitschirmen an diesem Tag sammeln durften.
Wir waren die ersten an diesem Tag auf dem Parkplatz und wir dachten schon, dass wir falsch sind. Jedoch kamen dann nach und nach die ganzen Flugschüler, die am Vortag schon ihren ersten Tag des Einsteigerkurses absolvierten. Da das Wetter am Vortag nicht sonderlich gut war, hatten wir noch nicht viel verpasst und konnten alle Übungen beim Groundhandling mitmachen.
Als wir dann alle versammelt waren, ging es zusammen mit Fluglehrer Torsten mit Gleitschirm, Gurtzeug und Helm auf das Gelände.

Für diesen Tag standen die folgenden Punkte auf dem Programm:

  • Auslegetechnik
  • Einhängetechnik
  • Aufnehmen der Tragegurte in zwei verschiedenen Varianten
  • Grundhaltung und Startcheck
  • Start-, Kurven- und Landesimulation ohne Gleitschirm
  • Start-, Kurven- und Landeübung am Boden mit dem Gleitschirm
  • Verhaltensweise nach der Landung
  • Packtechnik Betttuch


Das Wetter war an diesem Tag nicht ideal, da am Morgen noch etwas Schnee fiel und es später dann in etwas Nieselregen überging. Gegen Mittag zog der Himmel teilweise auf, der Schnee taute und hinterließ eine matschige Wiese. Dennoch war der Tag richtig schön und hat uns überzeugt, dass wir nun am Gleitschirmfliegen festhalten.

Nun noch ein paar kleine Impressionen des heutigen Tages.