Der letzte Tag der Grundstufe …

… und der Beginn der Höhenschulung.

Nun beginnt für uns ein neues Kapitel, die Höhenflugschulung. Wir haben uns entschieden erst in den Sommerferien die Höhenflugschulung in Österreich mit zu machen, da alles sehr knapp ist und wir auch erst mal schauen müssen, dass wir unsere Ausrüstung finanziert bekommen 🙂 Und dann steht ja auch noch die A-Theorie Prüfung an.

Rouven war diesmal früher als abgemacht in Lindenfels, da er mit einem FH-Kollegen mitgefahren ist, der zufälligerweise auf unsere Seite gestoßen ist, der selbst fliegt und den A-Schein hat und auch in Lindenfels fliegen gehen wollte. Das Wetter war Anfangs recht schön und der Wind stand auch richtig. Wir konnten im Schnitt 3 Flüge machen. Zum Ende hin zog eine Regenfront heran und zwang uns aufzuhören. Alles in allem ein gelungener Abschluß, bzw. Start in die Höhenflugschulung.

Hier ein paar Bilder des Tages.

Es geht für uns kontinuierlich weiter, Ziel ist es, daß wir beide bis Ende April/Anfang Mai die A-Theorie in der Tasche haben und wir uns eine Ausrüstung bis zu den Sommerferien besort haben.

Was ich an dieser Stelle auch erwähnen möchte ist die Hilfe bei der Prüfungsvorbereitung durch einen ehemaligen Flugschüler, der eine Fragen/Antworten Homepage programmiert hat. Hiermit möchte ich mich bedanken, daß er es kostenlos für alle folgende Flugschülergenerationen ins Web stellt .

Sucht mal nach Oliver Herzog, unter weitere Projekte findet ihr es.  (recht weit unten)

19°C verspricht einen schönen Flugtag

Es ging nochmal nach Stauf und bei diesen warmen Temperaturen macht das Fliegen gleich doppelt soviel Spaß. Rouven hat noch die ausstehenden Aufgaben der Grundstufe vervollständigt und ich habe einige Starts vom oberen Plateau gemacht. Rouven konnte es logischerweise auch nicht lassen und plötzlich sind Rouven und auch Alex, unser Flugschülerkollege, auch den Berg hoch gekommen, um auch vom oberen Plateau ein paar Starts zu absolvieren.

Hier einige Impressionen des Tages.

Rouvens Flug vom oberen Plateau.

Kai packte gegen späterer Stunde noch seinen Drachen aus und machte damit ein paar Flüge.

Marcos Flug gegen Ende des Tages.

Es war wieder einmal ein schöner Tag in Stauf. Die Schulung geht in die Endphase und bald werden wir wohl unseren A-Schein in der Tasche haben 😉

Aufgaben der Grundstufe sind alle gemacht

Am Montag und Dienstag bin ich ausnahmsweise alleine nach Stauf gefahren, da Rouven in der FH war. Montags lief es durchwachsen. Da der Wind ständig drehte, konnten wir gut den Seitenwindstart probieren. Was leichter gesagt als getan war. Aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Dienstags fuhr ich recht zufrieden nach Hause. Es war ein herrlicher Tag mit ca. 18 Grad und der Wind stimmte auch bis kurz vor Schluß. Meine Übungen waren vor allem Geschwindigkeit bestes Gleiten und Geschwindigkeit geringstes Sinken, Rückwärtsaufziehen (macht sehr viel Spaß), Kurvenflug mit Gewicht und 2. Kontrollblick. Somit habe ich im Prinzip die Übungen der Grundstufe abgearbeitet.

Was habe ich heute gelernt, Groundhandling ist das A und O beim Fliegen. Es macht echt viel Spaß wenn man versucht, den Schirm unter Kontrolle zu bringen. Was auch nicht immer leicht ist, aber Übung macht den Meister.

Die ersten zwei richtigen Flüge

Da es bei uns beiden von der Zeit her gut gepasst hat, gings bei uns um 14 Uhr in Lindenfels am unteren Übungshang los. Schon bei der Anfahrt sahen wir einige in der Luft rum kurven und unser Adrenalin schoß in die Höhe. Werden wir am Ende des Tage auch so weit sein? Dazu aber später mehr.

Erst mal mit dem Equipment auf den Übungshang gelaufen und Sachen ausgepackt bzw. ausgelegt. Rouven zeigte von Anfang an ein souveränes Handling und die ersten Schwebeversuche waren gemacht.

Wobei es bei mir diesmal nicht so hingehauen hat, wieso auch immer… Nunja, ich hatte nach dem 6. Durchgang die Schnauze voll, hatte schon ans Aufhören für heute gedacht, da sagt Kai, so jetzt gehen wir mal nach oben (oberer Startplatz). Kai hat uns eine Einweisung gegeben, welche Flugroute wir bei welcher Bedingung machen sollen. Wer vom Übungshang mal zum oberen Startplatz hochgelaufen ist, weiß wovon ich rede.

Wir waren alle froh, als wir oben angekommen waren und unsere Schirme auslegen durften. Rouven war zuerst an der Reihe. Ich konnte meinen Augen nicht trauen, er zog den Schirm hoch, rannte und zack war er in der Luft und schwebte dahin, als hätte er nie was anderes zuvor gemacht. Kai gab ihm Anweisungen durch den Funk und Rouven führte die Anweisungen gekonnt aus. Von weitem sah ich ihn dann unten landen und mir wurde klar, dass ich an der Reihe war. Ich war echt aufgeregt. Und da ging es dann auch schon los, Schirm aufziehen, Kontrollblick und laufen. Ich hob ab und genoß meinen Flug. Unglaublich, ich war bestimmt 10m über dem Boden. Kai gab mir nun auch schon die Anweisung durch die 2 Bäume mittig durchzufliegen und danach rechts abzudrehen. Und je nach Höhe dann schön unten zu landen. Die Landung war ein bisschen ungewohnt, da wir sie in dieser Form noch nicht gemacht hatten. Wir mussten selbst einschätzen lernen, wanns soweit war, um den Landungsprozess einzuleiten. Ich habs bis jetzt noch nicht richtig realisiert, dass wir da echt runtergeflogen sind. Fertig vom Aufstieg und noch in euphorischer Stimmung haben wir dann eingepackt.

Thorsten Lauer (mein Ex- Hallenkollege), der auch an diesem Tag auf dem Platz war, schaute ganz verdutzt, wieso wir schon am einpacken waren. Wir sollten doch gefälligst nochmal hoch und den zweiten Flug machen 🙂 Rouven und ich schauten uns an, überlegten aber nicht lange und mit unserer letzten Kraft schleiften wir uns nochmal den Berg hoch und machten nochmal jeweils einen Start. Es war schon hart an der Grenze, da es schon gedämmert hatte, aber es war herrlich.

Das Gefühl muss man echt erlebt haben, man kann es kaum in Worte fassen. Und so haben wir jetzt schon unsere zwei richtigen Flüge hinter uns und sind gespannt auf die nächste Zeit, die uns das Hobby bringt.

Der Tag des schlechten Windes

Die Flugschulung fand heute im Kraichtal, genauer gesagt in Münzesheim statt. Um kurz nach 16 Uhr sind wir am Übungshang eingetroffen, da wir zwecks Arbeit und Studium nicht früher hinzu kommen konnten. Verpasst haben wir bis dahin aber noch nicht viel und so machten wir uns erstmal an das zusammensuchen unserer Ausrüstung.

Da der Wind trotz Vorhersage nicht aus dem NO Sektor kam, konnten wir zu Beginn nur gegenüber einen flachen Hang hinab laufen. An abheben war da nicht zu denken. Wie hier zu sehen ist:

Hier ein Durchgang von Marco am flachen Hang.

Nach ein paar Läufen flaute der Wind ein wenig ab und Kai, unser Fluglehrer, meinte wir können es nun doch auf der richtigen Hangseite versuchen. Da der Wind aber nicht direkt von vorne kam, sondern nur ganz leicht von hinten, mussten wir beim Start richtig Gas geben. Erschwerend kam noch hinzu, dass unsere Schirme schon älteren Baujahres sind und so benötigen diese erst recht einen stärkeren Impuls beim Start. Nach ein paar kräftigen Schritten, konnten wir dann aber dennoch kurzzeitig den Boden verlassen.

Nach zwei bis drei Durchgängen am steileren Hang beendeten wir dann den Tag. Die Bedingungen waren heute nicht wirklich schön, aber es hat dennoch Spaß gemacht. Übung macht den Meister 😉

Die restlichen Bilder des heutigen Tages.