Mal wieder in Stauf

Am Samstag ging es mal wieder nach Stauf. Als ich gerade meine Ausrüstung zum Startplatz schleppte, kam Thorsten am Parkplatz an. Zusammen sind wir dann hoch gelaufen. Später kamen dann noch Thorsten² und Ralph mit seinem neuen Schirmchen dazu.

Der Tag begann recht zäh, jedoch legte der Wind gegen 16 Uhr zu und man konnte sich halten und den Startplatz überhöhen. Mehrere kurze Soaringflüge waren die Ausbeute des Tages.

Es war mal wieder schön in Stauf gewesen zu sein.

Neue Fluggelände kennenlernen

Es war mal wieder an der Zeit ein paar Gelände für Südwind kennen zu lernen, da es in unserer näheren Region eigentlich nur Lindenfels gibt. Somit sind wir nach den Fluggebiets-Informationen von Eckhard heute mal alle zusammen nach Staudernheim gefahren. Mit dabei waren Benjamin, Tristan, Madeleine, Marco und ich. Später kam dann auch noch Eckhard mit seiner Familie dazu.

Gegen 10:30 Uhr waren wir direkt in Staudernheim am Südhang des Gleitschirmvereins Nahe-Glan, da aber anders als vorhergesagt dort NO Wind war, beschlossen wir direkt an den Osthang zu fahren. Dort angekommen trafen wir das erste Vereinsmitglied, welches schon seine Ausrüstung ausgepackt hatte. Nach einer kleinen Unterhaltung mit Ihm, beschlossen wir uns zusammen an den Südhang nach Raumheim zu gehen, da der Wind im Tagesverlauf sowieso auf Süd drehen sollte.

Dort angekommen, fanden wir ein schönes Gelände vor, welches auch ausreichend Außenlandeplätze bot. In dieses Gegend muss man auf jeden Fall mal wieder gehen, da hier eine 30km Draisinenbahn durch die Landschaft führt. Nach dem ersten Flug konnten wir auf der Landewiese ein paar Draisinen beobachten, die an uns vorbei gefahren sind, bevor der zirka 30 minütige Aufstieg quer durch die Weinberge erfolgte. 😉

Als wir oben angekommen waren, war der Wind schon so stark, dass wir unsere Sachen gepackt haben und noch einen Abstecher nach Stauf unternommen haben. In Stauf waren wir dann so gegen 16 Uhr und es war mal wieder sehr viel los, da Flugschulen vor Ort waren, unter anderem auch Kai mit seiner Flugschule. Wir bekamen dann aber noch einige schöne Abgleiter und zum Teil konnten wir auch auch ein bisschen soaren. Alles in allem war es ein schöner angenehmer und warmer Herbst-Flugtag.

Der Tag in Stauf

Heute gings wie schon angekündigt nach Stauf. Glücklicherweise ist vor der Abfahrt noch meine neue Kodak Playsport angekommen. So konnte ich den Tag auf Video aufnehmen und zugleich mal testen was das Gerät so drauf hat. Videos bringen sowas besser rüber und sind recht kurzweilig aber schaut selbst mal. Dort angekommen, haben wir gleich Thomas gesehen, der schon mal bisschen Groundhandling machte. Uns hat es seit langem mal wieder Riesenspass gemacht, da einerseitz wenig los war und wir richtig viel Platz hatten, andererseitz war es eine  lustige Truppe. Später ist Andi noch dazugestossen, den ich beim Sicherheitstraining in Annecy kennengelernt hab. Gegen 16 Uhr drehte der Wind mehr und mehr auf Nord, und wir haben entschlossen das Feld zu räumen und uns auf den Heimweg zu machen. So ging ein schöner, warmer Tag dann leider auch zuende… Aber wir lassen das nicht auf uns sitzen und versuchen uns morgen in Lindenfels.

Perfektes Flugwetter?

Als Anfänger kann ein „zu perfektes“ Flugwetter doch zu stark sein, wie wir heute feststellen durften. Dazu aber später mehr.

Los ging es um kurz nach 11 Uhr auf dem Fluggelände in Stauf. Nach einem kurzen Telefonat mit Fluglehrer Kai bekamen wir den Flugauftrag selbständig in Stauf fliegen zu gehen (L-Schein lässt grüßen). Ralph, ein Fluglehrer der mit Kai zusammen arbeitet, war auch am Platz und so hätten wir bei Problemen auch Rücksprache halten können. Das Wetter sollte laut Bericht recht gut werden, jedoch stand dann der Wind doch nicht ideal am Hang und kam ein bischen zu weit von links. Das war im Grunde das kleinere Problem, denn ein Seitenwindstart wurde schon des Öfteren durchgeführt. Die Thermik war das Problem für uns und so waren wir bis etwa um 3 Uhr erstmal auf dem Boden und schauten den erfahrenen Fliegern zu, wie sie die Thermik nutzten um schön zu steigen.

Als es dann ruhiger wurde, versuchte ich meinen ersten Flug für diesen Tag mit dem neuen Gurtzeug Connect Reverse von Swing. Die Bedingung war dann aber doch noch recht „ruppig“. Das Gurtzeug fühlte sich jedoch gut an und die fünf weiteren Flüge über den Nachmittag bestätigten dieses Gefühl. Somit fällt die Wahl nun definitiv auf dieses Gurtzeug.

Gegen Nachmittag machten wir dann noch bischen Groundhandling und packten dann unsere Schirme. Der Tag war durch die Bedingungen am Fluggelände nicht ganz wie erwartet, aber alles in allem haben wir wieder viel dazu gelernt und gingen mit schöner bräune im Gesicht nach Hause. 😉

11 Stunden in Stauf

Heute ging es schon um 9 Uhr nach Stauf, denn die Wetterprognosen deuteten auf einen schönen und langen Flugtag hin. Ich war diesmal ohne Marco in Stauf, da er arbeiten musste.

Für den heutigen Tag stand das Testen zweier Schirme auf dem Programm.

  • Paratech P27
  • Swing Arcus 4

Kurz nach 9 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz in Stauf und suchten uns erstmal unser Gurtzeug raus. Dies gab aber ein bischen Probleme, da heute ein neuer Einsteigerkurs den ersten Tag hatte und so das Material sehr begrenzt war. Da ich zuvor schon mit Kai gesprochen hatte, dass ich die zwei Schirme testen will, hatte ich dann aber meine eigene Ausrüstung und musste mich nicht mit jemand abwechseln.

Zwei Flüge vom unteren Plateau zum Einstimmen auf den P27 und weitere vier Flüge vom oberen Plateau ergab dann das Programm des Vormittags. Wir mussten dann gegen 12 Uhr erstmal eine kleine Pause einlegen, da der Wind stärker wurde und für uns an Fliegen nicht zu denken war. Kai ging dann mit seiner Freundin und den Kids eine Runde Rad fahren und wir sollten gegen 16 Uhr nochmal alle zusammen kommen, um zu schauen ob der Wind bis dahin schon abgeflaut ist.

Wir nutzten die Zeit um ein wenig zu essen und dann auf der unteren Wiese Groundhandling zu betreiben. Da aber teilweise der Wind doch sehr böig war, zog es uns dann doch ab und zu über die Wiese. Die Sonne bruzelte auch gut auf uns, aber dazu später mehr… 😉

Gegen 16 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg alles zu packen und erneut den Berg zu erklimmen. Der Wind war leider immer noch zu stark und so ging es erst kurz nach 17 Uhr für uns weiter.

Kai packte davor noch schnell seinen Schirm aus, flog vom oberen Plateau ein paarmal hin und her bis er dann Anschluss an die höheren Luftschichten bekam. Kurze Zeit später war er mit seinem Schirm ganz klein und er sagte uns nach der Landung das er so auf knapp 500 Metern war, „Da hätte man nun wegfliegen können…“. Der Flug war super anzuschauen und gab mir noch mehr Motivation für das Fliegen.

Als es dann endlich wieder für uns weiter ging, kam der Arcus 4 an die Reihe. Nach vier Flügen vom oberen Plateau, war dann auch schon 20 Uhr und der Flugtag endete. Einen Unterschied zwischen P27 und Arcus 4 konnte ich als Anfänger nicht feststellen, mal sehen für welchen Schirm ich mich entscheiden werde. Marco hat ja seinen Schirm schon ergattert und ist von der Qual der Wahl befreit.

Resultat des Tages: 10 schöne Flüge vom oberen Plateau, viel Groundhandling Übung und …Sonnenbrand 😉

Danke an Madeleine für die Bilder.