Wieder mal am Ölberg

Nach einer langen Freiflugpause hat mich der Westwind heute nach Schriesheim gerufen. Mit 2,5h Airtime war es mal wieder sehr schön über dem Ölberg.
Markus, danke für das Bild von mir!

Neue Luftraumstruktur

Seit dem 6. März gilt die neue Luftraumstruktur für 2014. Piloten, die in Schriesheim fliegen, sollten sich die neue Luftraumstruktur genau anschauen und auf ihr GPS laden. Nachfolgend seht ihr die Darstellung des neuen Luftraums der CTR Mannheim. Durch das Übereinanderlegen des alten und neuen Luftraums sieht man genau, wo sich der Luftraum nun ausgeweitet hat.

CTR Mannheim

Man bekommt die neue Luftraumstruktur beim Deutschen Aero Club e.V. im Downloadbereich oder direkt in XCSoar im Dateimanager unter dem Namen „Germany_Airspace-2014-03-06.txt“.

Rückblick

Das Jahr neigt sich dem Ende und da es die letzte Zeit nur selten ein Update gab, bekommt ihr hier eine Zusammenfassung über die schönsten noch nicht gebloggten Flugaktivitäten. Viel Spass mit dem kleinen Rrückblick, einen guten Rutsch ins neue Jahr und bis bald am Berg!

 

04.08.13 – Um 18 Uhr auf 1800 m

Manchmal lohnt es, sich spät nochmal zum Startplatz aufzumachen. Um 18 Uhr nochmal auf 1800 m aufzudrehen ist einfach herrlich!

Blick in den Süden

 

03.08.13 – Advance Lightness

Da ich gerne zu Fuß den Startplatz erklimme, bin ich gerade dabei meine Ausrüstung stückweise leichter zu machen. Das Fluggefühl mit meinem Impress3 gefällt mir so gut, dass die logische Konsequenz ein leichteres Gurtzeugs (das Lightness von Advance) ist. Mit dem Lightness ist man noch direkter und feinfühliger mit dem Schirm verbunden. Auf die negativen Aspekte des Gurtzeugs will ich hier nicht eingehen, bei der Wahl des Gurtzeugs muss sich jeder selbst Gedanken machen und abwägen.

Impress3 und Lightness

 

31.07.13 – Feierabend Thermik Deluxe

Nach dem Feierabend um 18 Uhr gestartet und einen schönen zweistündigen Flug bekommen.

 

27.07.13 – Kraichtal Challenge

Dieses Jahr ging die Kraichtal Challenge in die erste Runde, ein Schleppwettbewerb hier bei uns im Flachland. Zudem war für heute der heißeste Tag in diesem Jahr angekündigt. Wir wurden zuerst Richtung Osten geschleppt, da der Wind aber aus südwestlicher Richtung angekündigt war, wurde die Winde dann recht bald umgestellt. Drei Mal zog ich die Niete und stand schnell wieder am Boden, dann erwischte ich beim vierten Flug ein Bärtchen und kam bis zu unserem Fliegercamp am Sportplatz. Dank des schnellen Rücktransports konnte ich zu meinem fünften Schlepp endlich den Tag nutzen und es ging los! Da es leider schon kurz vor 15 Uhr war, hatte ich nur noch wenig Restzeit, um Strecke zu machen. Es ging richtig schön hoch, zuerst auf 1000 m dann später auf 1600 m und meine größte Höhe war an diesem Tag 2325 m. Der Strecke wurde länger und länger und am Ende standen 80 km auf dem GPS. Mein längster und eindruckstvollster Flachlandflug bis jetzt, der mich sicher noch eine Weile beschäftigen wird! Ein großer Dank geht an die Organisation und an alle Rückholer und Windenfahrer für den unermüdlichen Einsatz! Am zweiten Wettkampftag wurde der Wettkampf leider wetterbedingt abgesagt. Am Mittag fand dann Siegerehrung statt. Overall: Platz 3, Klasse B: Platz 2!

 

30.06.13 – Ziel Rück Heppenheim

Heute war ich mal wieder früh am Berg, denn der Tag versprach ganz gut zu werden. Es waren natürlich auch schon einige am Landeplatz, mit denen es dann zum Startplatz ging. Wir machten eine Funkfrequez aus und dann ging es auch schon in die Luft. Zu Beginn war beim Steinbruch erst mal 10 Minuten Kämpfen angesagt, als ich dann aber gut Höhe tankte, kam Armin zu mir rüber und wir machten über Funk aus, dass wir Richtung Melibokus fliegen. Wir blieben schön zusammen und dann… tja leider hatte ich mich dann bei Hemsbach fasst versenkt und unsere Wege trennten sich. Armin flog eine östlichere Route Richtung Norden und ich nahm meine letzte Höhe und versuchte einen Bart direkt über der Ortschaft zu finden. Yes! Da stand er und brachte mich von 128m wieder auf entspannte 860m über Grund. Mit dieser Höhe ging es dann nach Heppenheim und wieder einmal war Bastelei angesagt, der Landeplatz war im Blick, doch ich wollte noch nicht landen gehen! Ein paar Minuten verharrte ich im Nullschieber, ließ mich dann mit dem Bärtchen Richtung Weinberg versetzen und dann ging es mit sauberen 2-4m/s wieder nach oben. Für mich war die Ausgangshöhe von ca. 1000m zu gering um Heppeneim zu überfliegen und so entschloss ich mich, dass Ziel Melibokus zu streichen und stattdessen zu versuchen den Landeplatz in Schriesheim zu erreichen. Über Funk wollte ich Armin mein neues Vorhaben mitteilen, doch ich erreichte ihn nicht mehr. Auf dem Rückweg bekam ich über Laudenbach einen Bart, der mich auf 1329m brachte, Rekord für heute. Rekord schön und gut… doch bis südlich von Weinheim fang ich kein Steigen mehr. So fand ich mich bald wieder auf 55m über Grund und fand zum Glück wieder einen Nullschieber, in dem ich dann vier Minuten ausharrte, bis er endlich durchgezogen hat. Leider hab ich den Bart auch schnell wieder verloren, vermutlich aus eigenem Verschulden, denn ich wollte mich nicht weiter hinten in die Weinreben tragen lassen. Die Tracklogs nach dem Flug zu analysieren ist sehr viel wert, wenn man etwas über seinen Flugstil und seine Fehler lernen will. Ein Fehler kann dazu beitragen, früher als es einem lieb ist, auf dem Boden zu stehen und vermutlich war dieser Fehler der Grund, warum ich kurze Zeit später nördlich von Leutershausen am Boden stand. „Rouven an Armin…“, sprach es aus meinem Funkgerät. Armin teilte mir mit, dass er gerade südlich von Leutershausen auf dem Acker gelandet sei. Da die Bahn Richtung Schriesheim noch etwas auf sich warten ließ, kaufte er in der Zeit, in der ich meinen Gleitschirm zusammen packte, schon mal ein Ticket für mich mit. An der Haltestelle angekommen erzählte er mir, dass er ebenfalls auf Höhe von Heppenheim umgedreht hat. Wenn man die Tracklogs vergleicht, sieht man, dass er eine östlichere Route gewählt hat. Der Flug in Daten: Dauer 2:50, Strecke 36,6km.

 

24.06.13 – Feierabendflug

Es ist immer wieder schön nach dem Feierabend den Berg zu erklimmen und einen Feierabendflug zu ergattern. Kein Mensch war weit und breit zu sehen und nach der Landung gab es noch einen tollen Sonnenuntergang oben drauf.

 

21.06.13 – Sommersonnenwende

Ein klasse 2 Stunden Feierabendflug!

 

16.06.13 – Thermisch nach Heidelberg

Heute war mal wieder ein schöner Ausflug nach Heidelberg drin. Nach 2,5Stunden hatte mich die Erde wieder.

 

30.05.13 – Ozone Delta 2 Probeflüge

Danke an Michl für die Probeflüge!

 

21.05.13 – Feierabend Walk&Fly mit Regeneinlage

Heute gab es einen schönen Flug, der durch eine kleine Regeneinlage dann frühzeitig beendet wurde.

 

23.04.13 – Trägst du deinen Schirm, dann trägt er dich!

Zuerst ging es zweimal mit dem Bus hoch und leider noch schneller zum Landeplatz zurück… Dann ließ ich es mir nicht nehmen, mich nochmal zu Fuß zum Startplatz aufzumachen. Gut so, denn ich bekam einen schönen tiefen Flug nach Weinheim zum Miramar. Zurück ging es entspannt mit der Straßenbahn, um dann nochmal zu Fuß hoch zu laufen. Dann ließ ich den Tag mit einem schönen Abendsoaringflug mit einer Dauer von 1:42 h ausklingen. We love Schriese!

Streckenflug nach Bensheim

Eigentlich hatte ich keine Lust an diesem Tag an den Berg zu gehen, da der Bus seit paar Tagen kaputt war und man den Berg zu Fuß erklimmen musste. Dennoch dachte ich mir lieber um kurz vor 15 Uhr losfahren, als den ganzen Tag zu Hause rumzuhocken…
Also zu Fuß mit schwerem Geraffel auf´m Buckel Richtung „nuff“. Und das bei 26 Grad wolkenloser Himmel… Ich bin fast gestorben, aber der Ehrgeiz pushte mich irgendwie hoch 🙂

Nach dem Start gings relativ gut hoch, mal hier mal da aufgedreht…irgendwann hab ich mich dann versemmelt, war schon Richtung Landeplatz unterwegs. Da durchflog ich nochmal einen zaghaften Bart über den Reben. Ich dachte mir, letzte Chance, entweder der oder keiner…ich war wirklich ehrgeizig, ehrgeizig wie schon lange nicht mehr. Rouven hatte schon etliche super Streckenflüge hinter sich. Und das auch schon im letzten Jahr.
Ich hab mich dann festgebissen und den Bart bis ca. 200m über Bergniveau ausgedreht und bin dann Richtung NW um evtl. dort nen Anschluss zu bekommen, was schließlich auch klappte. Ich habe immer wieder nen Anschlussbart gefunden, und so wurde ich durch den S/SW Wind immer weiter nach Norden versetzt.

Über Heppenheim tief angekommen, versuchte ich mein Glück nochmal über den Hochhäusern. Mit etwas Durchhaltevermögen, wäre da sicher noch was gegangen. Bei mir war aber die Luft raus. So konzentrierte ich mich auf meine Landung bzw. Landefeldsuche. Kurz vorm Jochimsee erschien mir ein brauner Acker, der war perfekt für mein Vorhaben…

Landefeld Foto(8) 

Der Rückweg war alles andere als einfach. In Kurzform: Laufen, laufen, laufen, Zug von Heppenheim nach Weinheim, laufen zur OEG Haltestelle, feststellen dass RNV streikt, zurück zum Bahnhof und Taxi nach Schriesheim…teurer Spaß… 🙁

Alles in allem ein gelungener Tag, wo ich dachte, dass so spät nichts mehr geht… Die Bergstrasse ist einfach geil! Wunderschönes Panorama mit Blick in den Odenwald und der Rheinebene.